Museumsscheune

Das Nebengebäude des Heimatmuseums wurde aufwändig saniert, ausgebaut und 2008 zum 10 jährigen Stadtjubiläum eröffnet. Auf vier Ebenen wird die Dauerausstellung zur "Geschichte und Entwicklung der Stadt Erkner" und die "Chemiegeschichte Erkners und der Region Berlin-Brandenburg" präsentiert. Zu sehen sind Originalgegenstände, Modelle, Bildtafeln, Urkunden und Dokumente, die Auskunft über die soziokulturelle und wirtschaftliche Entwicklung von Erkner geben. Veranschaulicht wird  die Entwicklung von Erkner vom dörflichen Vorort bis zur Industriegemeinde. Schwerpunkt ist die wirtschaftliche Entwicklung und die Gewerbeansiedlung.

Der Freundeskreis Chemie-Museum Erkner e. V. präsentiert  im Dachgeschoss eine Ausstellung über die Entstehung und Entwicklung der chemischen Kunststoffindustrie in Erkner am Beispiel der Rütgers-Werke (später Teerwerk) und der Bakelite-GmbH (später VEB Plasta). Neben Vitrinen und Bildtafeln – auch zu den Etappen der Trabant-Produktion - steht dort unter anderem ein altes Bakelit-Telefon, mit dem man von der obersten in die unterste Etage telefonieren kann.

Ein maßstabsgerechtes Modell des Bahnhofs von Erkner mit fahrenden Modellzügen stellt die Zeit um 1920 dar. Eine Computer-Animation zeigt die Friedrichstraße von Erkner vor der Bombardierung im März 1944 und heute. In der ersten Ebene der ehemaligen Scheune finden Vorträge, Veranstaltungen und Sonderausstellungen statt.

Der Kuhstall – ein weiteres Nebengebäude auf dem Museumshof - wird für Veranstaltungen und Beratungen genutzt.

Im Museumsgarten sind etwa 40 verschiedene Kräuterpflanzen, einige Teesorten und etwas Gemüse zum Kennen lernen zu finden. Die Besucher und Gäste können diese Kostbarkeiten erwerben. Blumenbeete verschönern das Areal. Die Außenfläche mit der Streuobstwiese wird auch für Veranstaltungen genutzt.

Das Insektenhotel wird von den Insekten zur Freude der Besucher angenommen. Als Winterquartier wird es besonders aufgesucht.

Ein historischer Feldstein-Backofen im Garten wird vor allem bei Veranstaltungen zum Backen des traditionellen Zuckerkuchens angeheizt.

Auf dem Hof befindet sich auch eine kleine Ausstellung von landwirtschaftlichen Geräten.